Geschichte der Stadt Esens
Um 850   Erste Siedlungsspuren im Stadtgebiet
Um 1150   Bau der alten St. Magnus-Kirche auf Resten der Holzkirche
1310   Erstmalige urkundliche Erwähnung von „Eselingis“
1421   Ablassurkunde für das Kloster Marienkamp bei Esens
1430   Erster Teil der Esenser Wasserburg entsteht
1514   Großer Brand von Esens (Ostseite der Stadt wird vernichtet)
1522
  Balthasar übernimmt die Herrschaft im Harlingerland
1527   Esens erhält die Stadt und Marktrechte
1537   Einführung der Reformation
1577   Die Schützencompagnie Esens wird gegründet (Ordnung durch Otto VIII. v. Hoya)
1605   Einrichtung eines Stadtgerichtes
1611   Eröffnung der Münzstätte auf der Esenser Burg für das ostfriesische Geld
1622/24   Besetzung der Stadt durch Truppen Ernst von Mansfelds
1713   Pastor Christian Wilhelm Schneider baut das Waisenhaus
1722   Abbruch der Stadttore
1746   Eröffnung des preußischen Postamtes
1755   Beginn des Abbruchs der Esenser Burg und der Befestigungsanlagen
1756   Im „großen Haus“ am Marktplatz wird ein adliges Damenstift errichtet
1825   Bau des Amtshauses vor dem Drostentor, ab 1837 königliches Amtsgericht
1827   Einweihung der Synagoge in der Burgstraße
1837   Anlage des neuen Friedhofs am Jüchertor
1844/45   Bau eines neuen Turmes für die St. Magnus-Kirche
1848/54   Bau der heutigen St. Magnus-Kirche
1848   Aufstellung der Bürgerwehr
1860
  Großer Brand von Esens, Teil der westlichen Innenstadt wird vernichtet
1866
  Bau der Volksschule (Erweiterung 1906)
1883
  Inbetriebnahme der Ostfriesischen Küstenbahn Esens-Norden, Eröffnung des Bahnhofs
1889
  Eröffnung des Postamtes vor dem Drostentor
1904   Bau des Peter-Friedrich-Ludwig-Stifts (Kreiskrankenhaus)
1906   Esens erhält mit dem Bau eines Gaswerkes Gasbeleuchtung;
Gründung des Kirchenchores (später Kantorei St. Magnus)
1909   Eröffnung der Kleinbahnstrecke von Ogenbargen über Esens nach Bensersiel
1915   Errichtung des Muschelkalkwerks
1922   Die ersten Häuser erhalten Stromanschluss
1943   Ein alliierter Luftangriff am 27. September fordert 165 Todesopfer
1955   Bau der katholischen St. Willehad Kirche an der Marienkamper Str.
1958   Baubeginn der Hayungshauser Siedlung
1966   Einweihung der Volksschule Walpurgisstr. und Eröffnung der Niedersächsischen Heimschule (heute Internatsgymnasium)
1972   Staatliche Anerkennung als Küstenbadeort für Esens und Bensersiel;
Bildung der Samtgemeinde Esens
1974   Steinstr. wird erste Fußgängerzone Ostfrieslands
1978   Esens wird an das Erdgas-Netz angeschlossen
1981   Neugestaltung des Kirchplatzes mit Balthasar-Brunnen und Arkaden (Landessieger „Bauen und Wohnen in alter Umgebung")
1989   Neugestaltung des Marktplatzes mit Tidebrunnen und der Herdestraße, die Peldemühle erhält Flügel
2002   Im Jubiläumsjahr 44 künstlerisch gestaltete Bären aufgestellt
2003   Eröffnung des neuen Bus-Bahnsteigs östlich der Bahnhofstr.
2004   Auszeichnung als fahrradfreundlichste Kommune Niedersachsens
2006   Eröffnung des ersten Mehrgenerationenhauses des Landkreises

Quelle: Esens-Archiv Detlef Kiesé