Rundgang Skulpturenpfad in Esens
Der Rundgang beginnt am Brunnen auf dem Ewald-Neemann-Platz an der Warfbühne. Grundlegend für diese Idee war der Gedanke eines traditionellen Dorfplatzes, wo der Brunnen seit jeher der Ort der Begegnung war. Weiter geht es zum Kirchplatz zum Junker-Balthasar-Brunnen. Junker Balthasar verlieh dem Ort im Jahr 1527 die Stadtrechte. Weiter geht es in Richtung Marktplatz. Hier finden wir den Esenser Bären, der die Stadt von einer Belagerung rettete. Für seine unbewusste Rettungstat setzten die Einwohner sein Bild in ihr Stadtwappen und seitdem nennt man die Bürger von Esens auch „Bärenstädter“. Vom Tidebrunnen auf dem Marktplatz geht man durch die Herdestr. direkt zum ZOB. Hier befindet sich das Windspiel der national bekannten Esenser Künstlerin Ida Oelke. Farben und Formen in Bewegung, das Spielen mit dem Wind, ein lebendiges Objekt, statt einer starren Skulptur. Direkt gegenüber geht man in den Theodor-Thomas-Park, in dem sich der Skulpturenpfad befindet, der in seiner Verlängerung zum Heimatmuseum in der Peldemühle führt. Der Skulpturenpfad besteht aus sieben Kunstwerken.

Wer bin ich? Erkenntnis heißen die beiden Betonplastiken von Hartwig Doden. Bei dem Objekt von Axel Schenker stand die Legende von Justus Wetter Pate, der als Kanzler der Burg zu Esens als ein gewalttätiger Mann gefürchtet und gehasst war. Kommendes und gehendes Wasser. Der Wunsch, die Skulpturen sollten sich mit der Geschichte der Stadt Esens, die Lage zur Nordseeküste, dem Tourismus beschäftigen, war entscheidend dafür, Wasser, aus dem Leben entstanden, als Welle darzustellen. Hans und Jost Stange haben diese Idee umgesetzt. Miteinander – Zueinander: Inhalt dieser Arbeit von Rita Westermann ist das Miteinander und Zueinander von drei in Beziehung stehenden Kopfformen, die Verbindung von organischer und konstruktiver Form und der Versuch, Bewegung und Formstile in Einklang zu bringen. Traute Ohlenbusch setzt die besondere Bedeutung der Wallanlagen in der Stadt Esens um. Der „Lampenturm“, dessen Feuer Seefahrern bei Nacht den Weg über das Katt zeigen sollte. Der „Sonnenturmsoll an den Lampenturm erinnern. Er wirkt durch die optische Nachempfindung wieder als Seezeichen. Zurück geht es über die Theodor-Thomas-Straße, Bücherei auf dem Ewald-Neemann-Platz zur St.-Magnus-Kirche. Rund um die Kirche sind mit Turmmuseum, Arkaden und dem Holarium einige Sehenswürdigkeiten angeordnet.

Text: Adalbert Oldewurtel




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